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BMBF, DGB und BDA stellen Eckpunkte zum Forschungsprogramm „Zukunft der Arbeit“ vor

Auf der Fachtagung „Arbeit in der Digitalisierten Welt“ stellen BMin Wanka, der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Reiner Hoffmann und der Präsident des Bundes der Deutschen Arbeitgeberverbände Ingo Kramer die Eckpunkte zum Forschungsprogramm „Zukunft der Arbeit“ vor.

Mit dem gemeinsamen Auftreten setzten BMBF, DGB und BDA ein deutliches Zeichen, der Arbeit und der Arbeitsforschung einen neuen Stellenwert in Deutschland zu geben. Selbst ältere Arbeitsforscher können sich nicht daran erinnern, dass Administration, Sozialpartner und Wissenschaft sich in dieser Form für Arbeit und Arbeitsforschung engagierten. Dementsprechend fand die Tagung auch ein sehr großes Echo.

Die Eckpunkte, die das ausführliche Programm, das Mitte des Jahres erscheinen soll, vorwegnehmen, gliedern sich in:

  • Kompetenzentwicklung für die Arbeit der Zukunft
  • Gestaltung der digitalen Arbeitswelt
  • Neue Wertschöpfungspotenziale an den Schnittstellen der Sektoren- und Branchengrenzen
  • Entwicklung und Anwendung neuen Mensch-Maschine-Interaktionen
  • Gestaltung der „Unternehmen der Zukunft“

Nach dem sehr schleppenden Beginn – immerhin ist der Koalitionsvertrag schon seit Anfang 2014 bekannt – ist die Verabschiedung der Eckpunkte und das Engagement von Ministerium, Sozialpartnern und Forschung ein gutes Zeichen. Es ist auch ein kleiner Erfolg für die Forscherinnen und Forscher, die beim RKW in Eschborn, die ESCHBORNER THESEN entwickelten; denn die Thesen waren eine Initialzündung für viele weitere Schritte. Neben Jörg Hentrich war damals auch Claudius Riegler federführend engagiert. Er wurde am Ende der Tagung vom Abteilungsleiter Dieter Lukas in den Ruhestand verabschiedet.

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