Unter das Motto "Gelassen - geschlossen - gestalten!" stellte Sigrid Skarpelis-Sperk ihren Schlussvortrag auf dem Symposium „Arbeit – Forschung – soziale Gerechtigkeit - Wächst zusammen was zusammengehört?“ der Friedrich-Ebert-Stiftung am 20. Mai diesen Jahres in Berlin. Skarpelis-Sperk mahnt darin nicht nur ein übergreifendes Konzept zur humanen Gestaltung der Arbeit an, sondern kam angesichts der neuen Wertschöpfungssysteme auch zu dem Schluss, „das Schwarz -Weiß - Denken in „Industrie 4.0“ hier und „Smart Services“ da oder „Produzent“ hier und „Kunde“ da einzustellen.
Moderne Wertschöpfungssysteme werden nicht in wirtschaftlichen Kategorien des letzten Jahrtausends verwirklicht. Wir müssen auch von unseren Verbänden, seien es die der Unternehmen oder die der Beschäftigten, erwarten, dass sie in den neuen Systemen denken lernen. Es gilt gemeinsame Handlungsstrategien einfallsreich und dennoch geschlossen anzugehen, nicht auf Unterschieden aus dem letzten Jahrtausend zu beharren.“ Breiteren Raum nahm die Problematik der Beschäftigungszuwächse und der Gestaltung eines neuen Arbeitsverhältnisses ein. Die gesamte Rede befindet sich in der Anlage.
G. Ernst
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!