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Gewerkschaftliche Positionen zu Digitalisierung, Dienstleistung und Gute Arbeit

06.09.2014

Im Vorgang zum Ver.di Kongress „Arbeitswelt, Selbstbestimmung und Demokratie im digitalen zeitalter“ am 10./11.9.2014 veröffentlicht Ver.di gewerkschaftliche Positionen zum Thema „Digitalisierung, Dienstleistungen und Gute Arbeit“. Die Positionen werden dargestellt durch die Rede des Vorsitzenden Frank Bsirske auf der Dienstleistungstagung des BMBF im Mai 2014, einen Artikel des Bundesvorstandsmitgliedes Lothar Schröder „Digitale Arbeit bedarf der Humanisierung“ und an Hand der „Leitlinien für gute digitale Arbeit“, die auf dem Bundeskongress des DGB im Mai 2014 verabschiedet wurden. Die Rede Bsirskes macht deutlich, dass Ver.di Innovationen nicht ablehnend gegenübersteht, sondern fordert mit Innovationen auch Beschäftigungsfelder und neue Dienstleistungsgeschäftsmodelle zu erarbeiten mit dem Blick auf den Nutzen für den Menschen, für den Kunden. Um erfolgreich zu sein, muss sie aber auch die sehen, die die Dienstleistungen erbringen. Bsirske fordert dafür eine neue Arbeitswissenschaft für eine digitale Gesellschaft. Dabei erwähnt er ausdrücklich die Eschborner Thesen, die eine hohe Aufmerksamkeit in der Politik gefunden haben. Insgesamt fordert Bsirske „eine systematische, auf soziale Innovation ausgerichtete Dienstleistungspolitik, die sich zugleich als Politik aus Sicht der Kunden und der Beschäftigten versteht“.

 Die Broschüre ist erschienen beim Bereich Innovation und Gute Arbeit des Ver.di Bundesvorstandes. Verantwortlich zeichnet Dr. Nadine Müller (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

 

Gerhard Ernst

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